Teure Gesundheit… Mit wenig Geld gesund ernähren?!

Aktualisiert: Apr 14


Mit wenig Zeit, Geld und Aufwand die ganze Familie gesund ernähren?! [Teil 1/5]


Wenn wir ehrlich sind, wissen die meisten, wie wichtig es wäre, sich gesünder zu ernähren. Dennoch tun viele Menschen es nicht… Die drei Hauptgründe, die sie dafür anbringen, sind fehlende Zeit, zu wenig Geld und zu großer Aufwand. Da hier so viele Aspekte enthalten sind, habe ich dieses Thema in mehrere Teile aufgeteilt, die sich mit diesen verschiedenen Punkten befassen. In diesem und 4 weiteren Teilen dieser Reihe erfährst du, warum diese Argumente einer näheren Betrachtung nicht standhalten und was du tun kannst, um mit kleinem Budget einfach und schnell, gesunde Mahlzeiten für dich und deine Familie zuzubereiten.


In diesem ersten Teil beschäftigen wir uns zunächst allgemein mit den Themen (un)gesunde Ernährung und deren Kosten und besprechen ein paar erste Tipps in Bezug aufs Zeit- und Geldsparen. In den Teilen 2 bis 5 erhältst du insgesamt 60 Tipps, die dir helfen, dich und deine Familie mit wenig Zeit, Geld und Aufwand gesünder zu ernähren. Sie umfassen Punkte wie Organisation und Planung, schlaues Einkaufen, schnelle und einfache Zubereitung von gesunden Mahlzeiten sowie gesunde Lifestyle Hacks.



Wenn du zunächst einmal wissen willst, warum eine gesunde Ernährung überhaupt so wichtig ist, helfen diese Blogs weiter:



Wenn du direkt loslegen und deinen Körper beim Gesünder werden unterstützen willst, ist der 21-tägige Transformational Nutrition Cleanse genau das Richtige für dich. Dieses Programm liefert dir eine Schritt für Schritt Anleitung und begleitet dich auf jedem Teil deines Weges zu einem gesünderen Körper und Leben.






Los geht’s mit Teil 1:


Zum Thema „gesundes Essen“ gibt es sehr viele Missverständnisse. Zum einen ist den meisten Menschen aufgrund vieler unterschiedlicher (teilweise gegenteiliger) Informationen unklar, was überhaupt gesund ist und was nicht. An dieser Stelle nur so viel dazu: Wenn das Ziel ein gesunder Körper und Geist ist, sind frische, pflanzliche Lebensmittel stets künstlichen und tierischen Nahrungsmitteln vorzuziehen. Zum anderen herrscht die Annahme, dass es zu viel Zeit, Geld und Aufwand kostet, sich gesund zu ernähren. Diese drei Aspekte werden wir in dieser Blogreihe genauer unter die Lupe nehmen. Spoiler-Alert: Am Ende werden wir sie alle entkräftet haben 😉.



Wenn wir einen Blick auf die Werbung von Fast-Food-Ketten und Nahrungsmittelherstellern werfen, wird schnell klar, woher die grundlegende Annahme kommt, dass gesunde Ernährung teuer, langwierig und kompliziert ist. An allen Ecken wird mit billigem, schnell zuzubereitendem und „leckerem“ Fast Food geworben, durch das die ganze Familie satt wird, ohne selber in der Küche stehen zu müssen. Entweder im Fast-Food-Restaurant, durch den Drive-Through oder den Lieferservice. Es geht schnell, kostet wenig, macht keinen Dreck in der Küche und alle sind zufrieden...


Nachdem uns diese und ähnliche Botschaften jahrelang im wahrsten Sinne des Wortes von den Medien aufs Brot geschmiert wurden, ist es kein Wunder, dass dies die übergreifende Narrative wurde. Durch die geschickte Vermarktung scheint es auf den ersten Blick wirklich so zu sein… Aber stimmt es wirklich, dass es viel Zeit, Geld und Aufwand kostet, die ganze Familie gesund zu ernähren?



Geld


Der Hauptgrund, den viele Menschen anführen, sich nicht gesünder ernähren zu können, ist häufig das fehlende Geld. Unzählige Studien zeigen, dass die Ernährung unsere Lebensqualität, Gesundheit, Leistungsfähigkeit, IQ, soziales Verhalten und noch vieles mehr beeinflusst. „Falsche“ Ernährung ist die Ursache für 80 % aller chronischen Krankheiten.


Dank der Wissenschaft (und dem gesunden Menschenverstand) wissen wir, dass es am besten ist, natürliche Lebensmittel in ihrer ganzen Form zu essen, die biologisch angebaut wurden, wenn wir gesund werden, sein und bleiben wollen. Leider sind diese zurzeit aber noch teurer als nicht-ökologisch angebaute oder maschinell produzierte Nahrungsmittel.


Aber die gute Nachricht ist, dass auf dem Weg zu einem gesünderen Leben und Essverhalten eine sofortige und absolute Umstellung auf Bio Lebensmittel nicht nötig ist, wenn dies finanziell nicht machbar ist! Neben der Qualität des Essens (Bio vs. nicht Bio) geht es nämlich vor allem um die Art des Essens, das man wählt. Die Bevorzugung natürlicher Lebensmittel im Vergleich zu künstlich hergestellten Nahrungsmitteln macht einen großen Unterschied. Und auch pflanzliche Lebensmittel, die nicht ökologisch angebaut werden, sind Fleischprodukten in Bio Qualität vorzuziehen, da diese im Gegensatz zu tierischen Nahrungsmitteln die Gesundheit fördern.


Vielleicht sollten wir uns nicht fragen, warum gesunde, natürliche Bio Lebensmittel so teuer sind, sondern warum die anderen Nahrungsmittel so billig sind?!

Wenn es unser Ziel ist, für jedermann bezahlbare, gesunde Bio Lebensmittel in den Läden zu sehen, können wir alle mithelfen. Wie bei allen Konsumgütern richtet sich auch der Lebensmittelmarkt nach der Nachfrage der Konsumenten. Solange wir mit unserem Geld Fast-Food-Ketten und Hersteller von Fertigprodukten unterstützen, werden diese weiter expandieren und Nahrungsmittel anbieten, die unserer Gesundheit schaden.


Da wir täglich mit unserer Gabel und unseren Kaufentscheidungen wählen, was im Supermarkt und in Restaurants angeboten wird, haben wir es im wahrsten Sinne des Wortes in der Hand, dafür zu sorgen, diese Situation Schritt für Schritt zu ändern und ein gesundes, nachhaltiges Lebensmittelangebot für uns und die kommenden Generationen zu schaffen.


Bonus: Mit jedem Euro, den wir im Fast-Food-Restaurant sparen, können gesunde, frische Lebensmittel gekauft werden. Diese finanzielle Entlastung nimmt etwas Druck raus, damit wir uns auf die Strategien konzentrieren können, die einen großen Unterschied in Bezug auf unser Wohlbefinden und das unserer Familie machen.




Die wahren Kosten von Fast Food


Aufgrund finanzieller Engpässe, wenden sich viele Menschen Fast-Food-Ketten und Fertiggerichten zu, da diese in der Werbung als kostengünstig angepriesen werden. Hier stellt sich jedoch die Frage, wie teuer Fast Food wirklich ist und ob es tatsächlich billiger ist?


Es stimmt zwar, dass Fast Food im Laden ggf. nur ein paar Euros kostet… Würde man jedoch die Kosten für das Gesundheitssystem, die durch dieses Essen entstehen, die Folgen seiner Herstellung für die Umwelt sowie die grausame Behandlung der Tiere mit einbeziehen, könnte (und wollte) es sich vermutlich kaum jemand leisten.


Unser heutiges Nahrungsmittelsystem stellt einen der größten Faktoren in Bezug auf den wachsenden Klimawandel und dessen Auswirkungen für den gesamten Planeten dar. Aktuelle landwirtschaftliche Praktiken wie die Verwendung von Pestiziden, Hormonen und Antibiotika haben u. a. dazu geführt, dass die Biodiversität und Bodenqualität radikal gesunken, Wasserverbrauch und -verschmutzung enorm gestiegen, Bestäuber vom Aussterben bedroht und multiresistente Erreger entstanden sind.


Diese Kosten für Menschen, Tiere und Natur sehen wir jedoch nicht in den Endpreisen der Nahrungsmittel wiedergespiegelt. Doch diese Konsequenzen betreffen uns alle. Dieses Video zeigt, dass eine amerikanische Familie pro Woche 275 Dollar mehr für ihren Einkauf zahlen müsste, wenn die Kosten für Umweltbelastung, Schäden für die Gesundheit und staatliche Zuschüsse einbezogen würden.


Leider ist Fast Food aber nicht nur schlecht für die Umwelt, sondern auch für unseren Körper! Mal ganz von den „billigen Preisen“ abgesehen, hält es nicht einmal das Versprechen, uns schnell satt zu machen. Es enthält nahezu keine essentiellen Nährstoffe und besteht zum größten Teil aus Anti-Nährstoffen, die unserem Körper schaden und ihm wichtige Nährstoffe sogar entziehen können.


Aufgrund der fehlenden Nährstoffe ist man auch nach dem Essen noch nicht satt. Weitere körperliche Prozesse wie einen durch den künstlichen Zucker aus dem Gleichgewicht geratenen Blutzuckerspiegel – dessen Folge u. a. Heißhungerattacken sind – lassen wir hier einmal außer Acht. Uns muss bewusst sein, dass das wahre Sättigungsgefühl nicht nur durch Fülle entsteht, sondern viele weitere Faktoren wie z. B. die Aufnahme essentieller Nährstoffe erfüllt sein müssen.


Die Herstellung günstiger Nahrungsmittel ist explizit darauf angelegt, ein Produkt zu erschaffen, von dem man nicht genug bekommen kann. Dies geschieht u. a. durch die Zusammensetzung gewisser Komponenten wie Zucker, Öl und Salz sowie Faktoren wie Konsistenz und den „Spaßfaktor“. Da man immer mehr davon essen „muss“, wird der Konsum von Fast Food teurer, weil es oft eben nicht bei dem einen billigen Burger bleibt.


Darüber hinaus trägt der passive Überkonsum von Kalorien dieser minderwertigen Nahrungsmittel u. a. zum rapide gestiegenen Übergewicht und chronischen Krankheiten wie Diabetes und Herzkrankheiten bei. Eine der Folgen dieser Krankheiten…? Gestiegene Kosten durch Arztbesuche und Medikamente – sowohl auf individueller als auch gesellschaftlicher Ebene. Sprich: eine große finanzielle Belastung


Die künstlich hergestellten Produkte, die als Nahrungsmittel angeboten werden, machen uns aber nicht nur dick und krank, sondern auch träge und bedrückt. Dieses allgemeine Unwohlsein wirkt sich auch auf andere Bereiche unseres Lebens aus, da wir weniger Energie für Arbeit und Freizeit, weniger Geduld für andere Menschen und eine generelle Unzufriedenheit mit unserem Leben entwickeln.


Bevor wir uns einigen Tipps zuwenden, wollen wir uns noch kurz den anderen beiden Argumenten widmen, die häufig genannt werden, wenn es darum geht, sich nicht gesünder ernähren zu können: zu wenig Zeit und zu viel Aufwand.



Zeit


Klar, auf den ersten Blick scheint es schneller zu gehen, etwas im Drive-Through zu kaufen als zu Hause eine Mahlzeit zuzubereiten. Aber auch das täuscht... (Komponenten wie Fahrzeit oder Spritkosten lassen wir hier außer Acht). Wenn man etwas im Drive-Through kauft, hat man eine Mahlzeit – bzw. häufig nicht einmal das, weil man danach wahrscheinlich immer noch hungrig ist (s. o.). Kocht man allerdings zu Hause zum Beispiel eine Packung Nudeln – die nicht teurer ist als ein Burger – hat man statt nur einer, direkt mehrere Portionen.


Die Zubereitung einer Portion Nudeln dauert genauso lange, wie die einer ganzen Packung. So kann man die gesamte Packung kochen und den Rest für die nächsten Tage aufbewahren oder einfrieren. Auch ist man flexibler, was die Abwechslung der Mahlzeiten betrifft. Die Dauer der Zeit, die man in der Küche verbringt, ist es vor allem eine Frage der Übung und Erfahrung.


In den anderen Blogs dieser Reihe, erhältst du viele hilfreiche Tipps, Zeit durch Vorbereitung und die Planung gesunder Mahlzeiten zu sparen.




Aufwand


Ein mit dem Zeit-Argument eng verbundener Punkt und die dritte Herausforderung, die beim Thema gesunde Ernährung häufig angebracht wird, ist der große Aufwand, den es bedeutet, selber etwas zuzubereiten. Auf diesen Punkt gehen wir in diesem Blog nicht detaillierter ein, da die anderen Blogs der Reihe zahlreiche Tipps enthalten, den Aufwand beim Zubereiten gesunder Mahlzeiten möglichst gering zu halten.





TIPPS


Nachdem wir einige grundlegende Punkte besprochen haben, gibt es nun ein paar allgemeine erste Tipps zum Thema Geld.


Budget

1. Wenn es darum geht mit kleinem Budget die ganze Familie gesund zu ernähren, ist der erste und wichtigste Schritt, herauszufinden, wie groß das eigene Budget überhaupt ist. Sprich: Wie viel Geld steht der Familie pro Monat für Essen zu Verfügung?


Wenn dieser Betrag geklärt ist, ist es hilfreich, dieses Budget auf eine Woche herunterzurechnen, da die meisten Familien einmal pro Woche einkaufen gehen. Es wäre auch eine Option, ein monatliches Budget für den Einkauf von Vorräten und ein wöchentliches Budget für frische Lebensmittel zu erstellen.


2. Der zweite Schritt ist, herauszufinden, wie viel zurzeit jeden Monat für Essen ausgeben wird. Sowohl im Supermarkt, als auch in Restaurants oder für Bestellungen. Denn nur wenn man weißt, wie viel bisher pro Monat ausgegeben wurde, kann man Wege suchen, Kosten einzusparen und dies auch nachvollziehen.


3. Ein weiterer hilfreicher Schritt ist es, für eine kurze Zeit eine Liste über die Dinge zu erstellen, die weggeworfen werden mussten. So kann man sich ein Bild davon verschaffen, wie viele dieser Produkte pro Woche wirklich gekauft werden müssen.


Preis-Notizbuch

Verschaffe dir ein Bild davon, wie viel die Nahrungsmittel, die du normalerweise kaufst, kosten und wie sich die Preise in verschiedenen Geschäften unterscheiden. Führe dazu ein kleines Notizbuch. So siehst du schnell, wenn etwas in einem bestimmten Laden billiger oder gerade im Angebot ist. Notiere im Notizbuch den Preis der gekauften Produkte, wenn du nach dem Einkaufen nach Hause kommst (s. Quittung).


In den anderen Blogs dieser Reihe erhältst du viele weitere konkrete Tipps zum Geldsparen.



Fazit


Ein ausschlaggebender Punkt bei der Entscheidung zwischen Fertiggericht/Fast-Food-Restaurant und selber Kochen, sollte die Wertschätzung der eigenen Gesundheit sein. Denn Junk-Food kostet uns sogar zweimal... Schlechte Gesundheit bringt medizinische Kosten für Medikamente, Behandlungen und Eingriffe und oft auch eine eingeschränkte Arbeitsfähigkeit oder sogar Verdienstausfall mit sich. Selbst wenn eine gesunde Ernährungsweise teurer wäre, länger dauern und mehr Aufwand bedeuten würde (was nicht der Fall sein muss), ist es das wert, denn was ist wichtiger als unsere Gesundheit?! Sollten unsere Ausgaben diese Priorität nicht widerspiegeln?

Unsere Gesundheit ist unbezahlbar!

Lass dich von den vielen Informationen nicht überfordern. Es geht nicht darum, von heute auf morgen alles zu ändern! Sondern vielmehr darum, das Wissen zu schaffen, was alles möglich ist und zu sehen, dass es immer eine etwas gesündere Alternative gibt: z. B. Fast-Food-Kette – Burger selber machen – gesündere Zutaten für den Burger wählen – gesündere Alternativen finden, etc.


Wenn du direkt mit schnellen und einfachen Rezepten deine Gesundheit unterstützen willst, ist der 21-tägige Transformational Nutrition Cleanse genau das Richtige für dich. Er enthält 40 leckere Rezepte, die in kurzer Zeit zubereitet werden können. Jedes Rezept ist perfekt aufeinander abgestimmt, um mit minimalem Aufwand eine maximale Nährstoffaufnahme und tollen Detoxeffekt zu gewährleisten.



Über 60 weitere Tipps findest du in den anderen Teilen dieser Reihe:



Wenn du gerne noch mehr über gesunde Ernährung und einen gesunden Lifestyle lernen möchtest, habe ich noch viele weitere tolle Ressourcen für dich: Kostenloses E-Book, Meine Bauchgefühle Konzept, 21-tägiger Transformational Nutrition Cleanse. Und natürlich freue ich mich besonders, dich im Coaching individuell zu unterstützen und ein Teil deiner Reise sein zu dürfen.



Wie ist es bei dir? Was sind deine Strategien, Kosten zu reduzieren und trotzdem nicht an der Qualität des Essens sparen zu müssen? Teile deine Tipps gerne unten in den Kommentaren. Es ist schön, wenn wir gemeinsam weitere Tipps sammeln von denen alle profitieren können.