Die Drei Gehirne

Aktualisiert: 28. Jan 2019


Lange ging die Wissenschaft davon aus, dass unser Gehirn DAS Steuerungsorgan des Körpers ist, das alle Organe und Prozesse des Körpers kontrolliert. Seit einiger Zeit weiß die Forschung jedoch, dass es nicht nur das eine Gehirn (in unserem Kopf), sondern mindestens drei Gehirne in unserem Körper gibt. Unser Kopf-Gehirn wird viel stärker durch andere Organe beeinflusst als bisher angenommen.


Viele haben schon davon gehört, dass der Darm als das zweite Gehirn bezeichnet wird und ein eigenes Nervensystem (enterisches Nervensystem) mit 100 Millionen Nervenzellen besitzt. Aber eine relativ neue wissenschaftliche Erkenntnis ist, dass es mindestens noch ein drittes Gehirn in unserem Körper gibt. Anfang der 1990iger Jahre haben Dr. J. Andrew Armour und Dr. Jeffrey L. Ardell 40.000 Neuronen (sensorische Neuriten) im Herzen entdeckt. Sie nannten diese das „kleine Gehirn“ im Herzen, welches seitdem als eigenständiges Gehirn angesehen wird. [1]


Diese Entdeckung und weitere aktuelle Forschungserkenntnisse zeigen, auf welch faszinierende – und unerwartete – Weise die Drei Gehirne sich gegenseitig beeinflussen. Dies stellt unser altes Verständnis über die Verbindung zwischen Gehirn, Darm und Herz vollkommen „auf den Kopf“.



Wie spielen die Drei Gehirne zusammen?


Intuitiv wissen wir, dass unsere Gedanken und Gefühle unseren Körper beeinflussen. Wenn wir z. B. gestresst oder nervös sind, schlägt unser Herz schneller und wenn wir verliebt sind, haben wir Schmetterlinge im Bauch etc. Genauso wissen wir, dass unser Körper unsere Gedanken und Gefühle beeinflusst. Wenn wir z. B. Hunger haben reagieren wir häufig gereizt und wenn wir krank sind, fühlen wir uns oft deprimiert oder frustriert.

Begriffs-Übersicht:

(Die Bezeichnungen „erstes, zweites, drittes“ Gehirn soll nichts über ihre Wertigkeit aussagen, sondern ist vielmehr „chronologisch“ zu verstehen.)



Wie spielen Kopf und Bauch zusammen?

Betrachten wir zunächst die Verbindung zwischen Kopf-Gehirn und Bauch-Gehirn. Das Kopf-Gehirn kümmert sich u. a. um komplexe kognitive Funktionen, verarbeitet Informationen und verwendet gesammeltes Wissen und Erfahrungen. Der Darm wird als zweites, eigenständiges Gehirn angesehen. Mit 100 Mio. Neuronen hat der neun Meter lange Verdauungstrakt nach dem Kopf die zweitmeisten Neuronen in unserem Körper (mehr als das Rückenmark und das periphere Nervensystem). [2]

Im embryonalen Stadium entwickeln sich das Gehirn (Teil des zentralen Nervensystems, ZNS) und der Darm (enterisches Nervensystem) aus derselben Zellgruppe: dem Neuralrohr. Dadurch bleibt eine bidirektionale (beidseitige) Kommunikation zwischen Kopf und Bauch bestehen.

Der Bauch kann unabhängig vom Kopf Entscheidungen treffen, Informationen verarbeiten und die Verdauung kontrollieren. Er ist intuitiv und nimmt Signale von unserem Körper und der Umwelt auf. [3]


Worüber reden Kopf und Bauch?


Durch die Autonomie des enterischen Nervensystems braucht sich der Kopf nicht um die komplexen Abläufe des Verdauungsprozesses zu kümmern. [4] Es stellt sich daher die Frage, worüber Kopf und Bauch „reden“ und wie „gleichberechtigt“ diese Kommunikation abläuft.


Zwei zentrale Kommunikationswege zwischen diesen beiden Gehirnen sind der Vagus-Nerv (größter Nerv des Parasympathikus) und die Gut-Brain-Axis (Darm-Gehirn-Achse). Die Kommunikation über den Vagus-Nerv verläuft via elektrischer Signale und die der Gut-Brain-Axis über chemische Botenstoffe.


Das Verhältnis der ausgetauschten Informationen mag jedoch verwundern: 90 % der Signale werden vom Darm zum Gehirn gesendet und nur 10 % in die andere Richtung. [5] Der Bauch hat dem Kopf also „mehr zu sagen“ als umgekehrt. Diese Tatsache findet sich auch in sprichwörtlichen Aussagen wie: „Aus dem Bauch heraus entscheiden“ oder „auf das Bauchgefühl hören“ wieder.



Wie beeinflusst der Bauch den Kopf?

Der Forschungsbereich der Neurogastroenterologie beschäftigt sich mit der neurologischen Erforschung des Darms. Genau wie das Gehirn verwendet der Darm über 30 verschiedene Arten von Neurotransmittern. [6] Ein Großteil des Neurotransmitters Dopamin [7] und 95 % des Serotonins (Neurotransmitter und „Wohlfühl-Hormon“) werden im Darm produziert und gespeichert. [8]

Allein diese Zahl zeigt, welche zentrale Bedeutung der Zustand des Darms für die psychische Gesundheit hat. Zu wenige dieser Wohlfühl-Transmitter können Stimmungsschwankungen, Depression und andere psychische, und mentale Probleme hervorrufen. Viele Antidepressiva sind sogenannte SSRI (Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Hemmer), welche die Wiederaufnahme des Serotonins in die Synapse verhindern, um das Serotonin-Level im Gehirn zu steigern. Es erstaunt nicht, dass die häufigsten Nebenwirkungen dieser Medikamente den Magen-Darm-Trakt betreffen. Psychische Symptome können so u. a. auch als ein Hilferuf des Darms interpretiert werden.

Aber nicht nur unsere Stimmung wird vom Darm beeinflusst. [9], [10] Da 70 - 80 % unserer Immunzellen im Verdauungstrakt sitzen, [11] ist es nicht verwunderlich, dass neben Krankheiten des Verdauungssystems und psychischen Krankheiten auch viele weitere Krankheitsprozesse [12], wie z. B. Adipositas [13], Diabetes Typ 2 [14], [15], Krebs [16], Autismus [17], und Autoimmunkrankheiten [18] ihren Ursprung im Darm haben.

Dieser Tatsache war sich schon Hippokrates – der „Vater der Medizin“ – vor fast 2.500 Jahren bewusst. Seine berühmte Aussage „Alle Krankheiten beginnen im Darm“ wird heute von der modernen Forschung bestätigt. [19]

Unterm Strich lässt sich sagen, dass ein gesundes Verdauungssystem absolut zentral für den gesamten Gesundheitszustand des Körpers ist. Um die Gesundheit des Körpers in allen Bereichen aufrecht zu erhalten, ist es daher notwendig, im Darm zu starten und seinen Zustand genauer zu betrachten.



Wie beeinflusst der Kopf den Bauch?

Aber der Bauch beeinflusst nicht nur den Kopf, sondern auch umgekehrt! Unsere Gedanken (z. B. Stressempfinden) beeinflussen den Zustand unseres Verdauungssystems – und damit unser gesamtes Wohlbefinden (s. o.). 60 - 80 % der Arztbesuche heutzutage sind durch Beschwerden bedingt, die im Zusammenhang mit Stress stehen. [20]

Stress tritt auf, wenn die Homöostase (Gleichgewicht) des Körpers durch eine tatsächliche oder subjektiv wahrgenommene Bedrohung (Stressor) gestört wird. [21] Besonders zu beachten ist hier der Teil „wahrgenommene Bedrohung“. Das bedeutet, dass auch ein Gedanke oder die Einschätzung einer Situation als bedrohlich oder beängstigend (z. B. Streit mit dem Chef), Stress im Körper auslösen und die Gesundheit beeinflussen können. [22], [23]

Während der sogenannten Stress-Reaktion (fight-flight-freeze-response) werden alle körperlichen Funktionen heruntergefahren, die nicht lebensnotwendig sind – so auch die Verdauung. Dadurch soll Energie gespart werden, die für den Kampf oder die Flucht benötigt wird.

Bevor wir uns die Kommunikation zwischen Kopf und Herz anschauen, betrachten wir noch kurz einen weiteren zentralen Punkt in der Kommunikation zwischen Kopf und Bauch:

Das Mikrobiom

Einen der wichtigsten und neuesten Faktoren in Bezug auf unsere (Darm-)Gesundheit haben wir bisher außen vor gelassen: das Mikrobiom. Die oben erwähnte Gut-Brain Axis (Kommunikationsweg zwischen Bauch und Kopf) wird durch diesen elementaren Faktor zur Gut-Brain-Microbiom-Axis erweitert. [24]

Der Begriff „Mikrobiom“ ist ein Sammelbegriff für alle Mikroorganismen (Bakterien, Pilze, Viren etc.) und deren genetisches Material in und auf dem menschlichen Körper. „Mikrobiota“ beschreibt dabei die Population der Mikroben, die in Ökosystemen, wie im Darm, den Schleimhäuten und auf der Haut leben. [25]

Die Erforschung des Mikrobioms ist ein relativ neuer Forschungszweig. Erst Ende der 1990iger Jahre wurde die Existenz des Mikrobioms allgemein anerkannt. Durch bahnbrechende Forschungserkenntnisse, die zeigen, dass unsere Darm-Bakterien mehr Einfluss auf alle Aspekte unserer Gesundheit haben als vermutet, gewann die Erforschung des Mikrobioms in den letzten Jahren immer mehr Bedeutung.

Die Mikroben im Darm beeinflussen das Verhältnis zwischen Kopf und Bauch u. a. wie folgt:

  • Über den Vagus-Nerv senden sie Informationen über das Befinden des Darms an das Gehirn

  • Über Botenstoffe, Hormone und Immunprozesse regulieren sie die Neurochemie des Gehirns – u. a. Prozesse, die mit Angst und Gedächtnisleistung zusammenhängen [26], [27], [28]

  • Sie beeinflussen die Gehirnentwicklung sowie neurologische Funktionen und psychische Störungen [29], [30], [31], [32]

  • Der Bauch produziert mehr chemische Botenstoffe als der Kopf


Da das Mikrobiom eine derart zentrale Rolle in unserer Gesundheit spielt und weitere Details den Rahmen hier sprengen würden, findest du demnächst weitere Blogs zu diesem Thema in der Reihe „MikroBiom“.

Zusammenfassend: Psychische und kognitive Bereiche des Gehirns werden durch den Darm und die darin ansässigen Mikrobiota beeinflusst. Außerdem haben unsere Gedanken und mentalen Vorgänge einen direkten Einfluss auf unsere Verdauung – und damit auf den Gesundheitszustand des gesamten Körpers.

Wie spielen Kopf und Herz zusammen?

Das Herz ist das erste Organ, das sich im Embryo entwickelt. Ein Teil desselben Zellhaufens aus dem sich Gehirn und Darm bilden (s. o.) geht ins Herz, weshalb auch dort neuronales Gewebe zu finden ist. Dieses eigenständige neuronale System mit etwa 40.000 Nervenzellen wurde in den 1990igern Jahren von Dr. J. Andrew Armour und Dr. Jeffrey L. Ardell entdeckt. Diese „sensorischen Neuriten“ wurden das „kleine Gehirn“ im Herzen genannt. Dies bildete den Ursprung der Neurokardiologie. [33] (Hier findest du Bilder von intrinsischen Ganglien im menschlichen Herz).

Genau wie der Bauch steht auch das Herz mit dem Kopf in ständiger Verbindung. Die Forschung konzentriert sich jedoch hauptsächlich auf den einseitigen Informationsfluss vom Kopf zum Herzen. Es ist allgemein anerkannt, dass das Gehirn als Teil des ZNS sowie der Geist, z. B. durch Stressempfinden, das Herz beeinflussen.

Die Frage ist also, ob auch hier eine bidirektionale Kommunikation besteht und das Herz den Kopf beeinflusst? Die Antwort ist: Ja, beide Organe beeinflussen sich gegenseitig.

Über den Vagus-Nerv sind Herz und Kopf sogar durch die meisten Nervenverbindungen im gesamten Körper miteinander verbunden, [34] da seine Nerven zum Großteil mit dem Herz-Kreislaufsystem verbunden sind.

Wie schon bei der Kommunikation zwischen Kopf und Bauch mag auch hier das Verhältnis der ausgetauschten Informationen verwundern: Es werden mehr Informationen vom Herzen zum Kopf geschickt als umkehrt. [35]

Das lässt sich u. a. anhand des Verhältnisses von afferenten zu efferenten Nervensträngen erkennen. Efferente oder motorische Nerven leiten Informationen vom ZNS zu den Organen. Afferente oder sensorische Nerven leiten Informationen von den Organen zum ZNS. Dass die efferenten Nervenbahnen das Herz regulieren, ist bekannt. Was jedoch kaum beachtet wird ist, dass 90 % der Nerven des Vagus-Nervs afferent sind, [36] sprich Informationen ZUM Gehirn senden.

Einige interessante Fakten über das Herz:

  • Das Herz verarbeitet 200.000-mal mehr Informationseinheiten pro Sekunde als der Verstand [37]

  • Es sendet sehr viele Signale (z. B. Emotionen) als Impulse an den Kopf, der auf diese reagiert, aber weniger Informationen zurücksendet. Da die Verarbeitung des Kopfs viel langsamer ist, kann er nur 2 % der gesendeten Informationen wahrnehmen [38]

  • Es reguliert seinen Rhythmus unabhängig vom Gehirn

  • Durch sein eigenständiges neuronales System kann es unabhängig vom Kopf lernen, Entscheidungen treffen, fühlen und sich erinnern [39]

  • Die sensorischen Neuriten haben sowohl Kurzzeit- als auch Langzeit-Erinnerungen [40]

  • Die Signale, die es dem Kopf sendet, beeinflussen unser emotionales Empfinden [41]

  • Es generiert ein elektromagnetisches Feld, das 5.000-mal stärker ist als das des Gehirns [42]. Es kann bis zu 3 Meter vom Körper von einem Magnetometer gemessen werden [43]


Das Herz beeinflusst die Gehirn-Aktivität wie folgt:

  • Neurologisch (durch Nervenimpulse)

  • Biochemisch (durch Neurotransmitter wie Adrenalin und Dopamin und Hormone wie Oxytocin, von dem das Herz dieselbe Menge produziert wie das Gehirn [44])

  • Biophysikalisch (durch Druck und Schallwellen)

  • Energetisch (durch elektromagnetische Interaktionen) [45]



Fazit: Vor diesem Hintergrund scheint das Herz ein sehr unterschätztes Organ zu sein. Wir lernen, dass es viel mehr als nur eine Pumpe ist, die Blut durch den Körper befördert. Es ist sowohl ein eigenständiges Gehirn (sensorische Neuriten) als auch eine Drüse (produziert Hormone und Neurotransmitter) und kann aufgrund seiner hohen elektromagnetischen Kraft als stärkstes und einflussreichstes Organ im Köper beschrieben werden.



Wie spielen Herz und Bauch zusammen?

Bauch und Herz stehen nicht nur mit dem Kopf in wechselseitiger Beziehung, sondern auch untereinander:

  • Der Zustand des Darm-Mikrobioms beeinflusst viele Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten, wie z. B. Adipositas, Insulinresistenz, Diabetes, Entzündungen und Nährstoff-Defizite [46]

  • Einige Mikroben machen manche Menschen anfälliger für Risikofaktoren wie erhöhtes LDL Cholesterin („schlechtes Cholesterin“) [47], [48]

  • Unsere Gefühle (Herz) können über den Kopf eine Stress-Reaktion auslösen, die das Verdauungssystem (Bauch) „runterfährt“ und damit z. B. anfälliger für Krankheiten macht

  • Herz und Bauch bilden zusammen unser „Bauchgefühl“ bzw. unsere Intuition




Was bedeutet das für unsere Gesundheit?


Es gibt noch unglaublich viel, das wir nicht über den Körper wissen. Wir lernen ständig neue Dinge, die die bisherigen Vorstellungen vollkommen auf den Kopf stellen. Z. B. ging man früher in Bezug auf das Kopf-Gehirn davon aus, dass wir mit einer gewissen Anzahl Gehirnzellen geboren werden, es ab 20 nur noch bergab geht und was weg ist, weg ist. Heute wissen wir jedoch, dass durch die sogenannte Neuroplastizität des Gehirns, ständig neue Gehirnzellen gebildet werden (Brain Neurogenesis) und sich das Gehirn bis zum Ende des Lebens jederzeit verändern kann. Alles, was wir lernen und erleben, beeinflusst die Physiologie unseres Gehirns. [49]

Anders als allgemein angenommen ist das Kopf-Gehirn jedoch nicht das Nonplusultra, das „im Alleingang“ unser gesamtes Leben steuert und alle anderen Organe instruiert. Es scheint vielmehr ein Empfänger und ausführender Sammelpunkt für all‘ die Informationen zu sein, die es von verschiedensten Stellen erhält.

Dieser Blog soll das Wunderwerk, das unser Kopf-Gehirn ist, nicht schmälern oder verleugnen. Stattdessen soll er unsere Augen für die unumstößliche Tatsache öffnen, dass alles im Körper zusammenhängt und nicht schwarz-weiß voneinander trennbar ist, wie wir es im Allgemeinen lernen. Der Kopf ist genial – im wahrsten Sinne des Wortes. Aber wir müssen einsehen, dass alles im Körper miteinander verbunden ist und alle Vorgänge wiederum andere Prozesse im Körper beeinflussen.

Kopf-Gehirn + Herz-Gehirn + Bauch-Gehirn bestimmen gemeinsam unsere Wahrnehmung und bilden zusammen den Ansatzpunkt für ganzheitliche Gesundheit und Wohlbefinden.


Will man den Körper wieder in Balance bringen, müssen alle „Drei Gehirne“ berücksichtigt und ausbalanciert werden. Wie ein dreibeiniger Stuhl, kippt auch dieses System, wenn eines der drei Beine/Gehirne geschwächt ist oder vernachlässigt wird.

Dabei ist zu beachten, dass in jedem der Drei Gehirne verschiedene Säulen betrachtet werden müssen, um das Wohlbefinden zu erhalten oder wiederherzustellen: z. B. Stress-Management (Kopf), Umgang mit Emotionen (Herz) und die Ernährung (Bauch).

Wir erkennen, dass „Hör‘ auf dein Bauchgefühl und darauf, was dein Herz dir sagt“ viel mehr als einfache Sprichwörter sind. Die Wahrheit hinter diesen Worten wird heute durch die fortschrittlichsten Forschungserkenntnisse bestätigt und lässt uns die Abläufe zwischen Kopf, Herz und Bauch völlig neu verstehen und in unseren Alltag integrieren.

Dies ist eine stark vereinfachte und alles andere als vollständige Darstellung dieser Zusammenhänge. Es geht an dieser Stelle jedoch zunächst einmal nur darum, ein Bewusstsein für die zentrale Rolle des Zusammenspiels der „Drei Gehirne“ zu schaffen. Dadurch erkennen wir, dass im Körper nicht alles so schwarz-weiß ist, wie wir es wohlmöglich gelernt haben. Wie du dieses Wissen nutzen und in deinen Alltag integrieren kannst, kannst du hier, in weiteren Blogs und im Coaching erfahren.



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Quellen:

[1] Armour, J. A., & Ardell, J. L., (1994). Neurocardiology. Oxford University Press, New York.

[2] https://www.scientificamerican.com/article/gut-second-brain/

[3] https://www.greenmedinfo.com/blog/tale-two-brains-how-your-second-brain-key-understanding-many-chronic-illnesses

[4] Gershon, M. D., MD. (1999). The Second Brain. A Groundbreaking New Understanding of Nervous Disorders of the Stomach and Intestine. New York: Harper Collins.

[5] Dr. Weber, W., (2018), Die Wahrheit hinter der Medizin, das große Umdenken (überarbeitete 6. Auflage). Norderstedt: BoD-Books on Demand.

[6] https://www.scientificamerican.com/article/gut-second-brain/

[7] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/9360553

[8] https://search.proquest.com/openview/0913f5f1ab00bb75672e259937367f88/1?pq-origsite=gscholar&cbl=2041977

[9] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3845678/

[10] https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/spc3.12309/full

[11] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2515351/

[12] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4425030/

[13] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17183312

[14] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2945175/

[15] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4078018/

[16] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3986062/

[17] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5605633/

[18] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3337124/

[19] https://www.healthline.com/nutrition/does-all-disease-begin-in-the-gut

[20] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4286362/#R1

[21] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19488073

[22] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3155058/

[23] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4329736/

[24] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5530613/

[25] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4662178/

[26] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3232439/

[27] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5605633/

[28] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4425030/

[29] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4442490/

[30] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5530613/

[31] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5530613/

[32] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4879184/

[33] Armour, J.A. and J.L. Ardell, eds. Neurocardiology. 1994, Oxford University Press: New York.

[34] McCraty, R., Atkinson, M., Tomasino, D., et al., (2009) “The Coherent Heart: Heart-Brain Interactions, Psychophysiological Coherence, and the Emergence of System-Wide Order”, Integral Review, vol. 5, no. 2: S. 10-115.

[35] Science of the Heart, Exploring the Role of the Heart in Human Performance, An Overview of Research Conducted by the HeartMath Institute (https://www.heartmath.org/research/science-of-the-heart/)

[36] Cameron, O. G., (2002), Visceral Sensory Neuroscience: Interoception. Oxford University Press: New York.

[37] Dr. Weber, W., (2018), Die Wahrheit hinter der Medizin, das große Umdenken (überarbeitete 6. Auflage). Norderstedt: BoD-Books on Demand.

[38] ebd.

[39] https://www.heartmath.org/research/science-of-the-heart/heart-brain-communication/

[40] ebd.

[41] https://www.heartmath.org/resources/infographic/mysteries-of-the-heart/

[42] Soong, Schwartz & Russek, Heart-Focused Attention and Heart-Brain Synchronisation.

[43] Childre, Martin, & Beech, The HeartMath Solution, S. 33

[44] Gutkowska, J., et al., Oxytocin is a cardiovascular hormone. Brazilian Journal of Medical and Biological Research, 2000. 33: p. 625-633.

[45] Science of the Heart. Exploring the Role of the Heart in Human Performance. An Overview of Research Conducted by the HeartMath Institute (https://www.heartmath.org/research/science-of-the-heart/

[46] https://kresserinstitute.com/gut-heart-connection/

[47] https://news.heart.org/gut-bacteria-hold-clues-to-heart-health/

[48] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4705836/

[49] https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/10534011

Zuletzt abgerufen im Mai 2018

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